Schöpfung

Wort zum Leben | "Was kann ICH tun?"

Heilig Geist Burghausen HDB am 08.09.2024

Info Icon Bild: Yohanes Vianey Lein In: Pfarrbriefservice.de

Im September nehmen die Kirchen die Schöpfung besonders in den Blick. Unsere Welt ist uns geschenkt und sie ist bedroht: Klimaerwärmung, Umweltkatastrophen, Vermüllung. Was kann ich da tun?

Schöp­fungs­zeit ist ange­sagt! Vom 1. Sep­tem­ber bis 4. Okto­ber, Gedenk­tag des Franz von Assi­si – dem Patron der Umwelt, neh­men die christ­li­chen Kir­chen die Schöp­fung beson­ders in den Blick. Hof­fent­lich haben wir erhol­sa­me, som­mer­li­che Tage hin­ter uns in einer wun­der­ba­ren Umge­bung, die uns gege­ben ist: am Was­ser, in den Ber­gen, in der Natur und das meist direkt vor der Haustüre. 

Unse­re Welt ist uns geschenkt. Die Bibel beginnt mit der Erzäh­lung von der Erschaf­fung der Welt und es heißt, dass Gott auf sein Werk schaut und sieht, dass alles sehr gut ist (Gene­sis 1,31). Papst Fran­zis­kus spricht in sei­nem Schrei­ben Lau­da­to si davon, dass das gan­ze Uni­ver­sum ein Aus­druck der Lie­be Got­tes“ ist. Uns Men­schen kommt es zu, auf die­sen lie­be­vol­len Aus­druck mit Lei­den­schaft und Ver­ant­wor­tung zu ant­wor­ten. Denn Hüter und Bebau­er“ der Erde (vgl. Gene­sis 2,15) sind wir. Die Auf­ga­ben für die gan­ze Mensch­heit heu­te sind groß: Kli­ma­er­wär­mung, Umwelt­ka­ta­stro­phen und und und. In ein­drück­li­chen Bil­dern stellt uns der Papst in sei­nem monat­li­chen kur­zen Video die Pro­ble­me vor Augen. Er spricht vom Schrei der Erde und davon, dass die Erde Fie­ber hat und krank ist in Anspie­lung auf die rasan­te Erwär­mung der Erde. Die meist Betrof­fe­nen sind die Armen, die auf Grund von Dür­re, Hit­ze­wel­len oder Über­schwem­mun­gen ihre Hei­mat ver­las­sen müs­sen. Am Ende des Vide­os lädt Fran­zis­kus dazu ein, auf den Schrei der Erde mit dem Her­zen zu hören und sich um die Opfer von Umwelt­ka­ta­stro­phen und Kli­ma­kri­se zu sorgen.

Viel­leicht wird die Fra­ge in einem laut: Was kann ich als ein­zel­ne Per­son denn tun? Natür­lich wer­de ich als Ein­zel­ne nicht die Kli­ma­er­wär­mung stop­pen kön­nen. Doch auch klei­ne Schrit­te bewir­ken etwas. So gibt es einen Akti­ons­vor­mit­tag im Haus der Begeg­nung HEI­LIG GEIST Burg­hau­sen am 21. Sep­tem­ber zum jähr­li­chen Cle­a­n­up­day, um Müll und Ver­schmut­zung im nächs­ten Umfeld zu besei­ti­gen. Las­sen wir uns nicht ent­mu­ti­gen und hören wir auf Got­tes Wort, wenn uns in der Sonn­tags­lit­ur­gie zuge­ru­fen wird: Sagt den Ver­zag­ten: Seid stark, fürch­tet euch nicht!“ (Jesa­ja 35,4)

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Ludwig
Raischl

Theologischer Referent im Haus der Begegnung HEILIG GEIST, Leiter Grundkurs Gemeindlichen Glaubens

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