Sonntagsimpuls

Wort zum Leben

Heilig Geist Burghausen HDB am 28.07.2024

Info Icon Foto: Rebekka Redinger-Kneißl

Die Sommerferien haben in Bayern begonnen. Endlich, werden die Schülerinnen und Schüler sagen und sich freuen auf die freien Tage in den kommenden Wochen. Viele werden sich mit den Familien im Urlaub auf den Weg machen, um sich am Meer oder in den Bergen zu erholen. Und wie schön, wenn es Gastgeber gibt, die einen im Blick haben und umsorgen, dass man sich auch wirklich erholen kann.

In der Erzäh­lung von der Brot­ver­meh­rung (Johan­nes­evan­ge­li­um 6) ist Jesus ein sol­cher Gast­ge­ber. Er sieht die vie­len Leu­te und möch­te nicht, dass sie hung­rig weg­ge­hen. Der eine Jün­ger blockt sofort ab: das über­for­dert uns, nicht nur finan­zi­ell. Ein zwei­ter, Andre­as, ist von ande­rer Art. Er sagt zu Jesus: Hier ist ein klei­ner Jun­ge, der hat fünf Gers­ten­bro­te und zwei Fische; doch was ist das für so vie­le?“ Er ist ein guter Beob­ach­ter und ist hell­sich­tig. Auch Andre­as kann sich nicht vor­stel­len, was das zur Sät­ti­gung von Tau­sen­den bei­tra­gen kann. Aber er führt den Buben zu Jesus. Das ist sei­ne Auf­ga­be. Er über­lässt alles ande­re Jesus. Und wir wis­sen, durch die Berüh­rung mit der gött­li­chen Lie­be reicht es für die Men­schen, die da sind und ihm zuge­hört haben. Sie alle wer­den satt, leicht sogar.

Wie gut ist es, dass es Men­schen wie Andre­as gibt. Es braucht sie auch heu­te: Frau­en und Män­ner, die genau hin­schau­en, die etwas ent­de­cken, die nie­man­den über­se­hen. Es braucht Men­schen mit offe­nen Augen und Her­zen. Es braucht Men­schen wie Andre­as mit der Zuver­sicht, dass es für alle reicht, auch heu­te. Das über­for­dert ihn nicht, auch weil er weiß, dass nicht er es ist, der alles lösen muss und kann. Die­se Zuver­sicht liegt für uns Chris­ten im Wis­sen, dass es in Jesus einen gött­li­chen Gast­ge­ber gibt, der unse­ren Hun­ger über das Mate­ri­el­le hin­aus zu stil­len ver­mag. Am mor­gi­gen Sonn­tag hören wir die Erzäh­lung von der Brot­ver­meh­rung in den Got­tes­diens­ten. Wir sind, wie jeden Sonn­tag, vom gött­li­chen Gast­ge­ber ein­ge­la­den zum Mahl. Sein Wort und sein Brot wer­den uns stär­ken und uns aus­ru­hen las­sen, nicht nur in die­sen Ferientagen!

Ich wün­sche uns allen geseg­ne­te und erhol­sa­me Feri­en­ta­ge, daheim oder in der Fer­ne, im All­tag wie im Urlaub!

Lud­wig Raischl

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Ludwig
Raischl

Leiter des GGG, Theol. Referent im Haus der Begegnung HEILIG GEIST

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