Sonntagsimpuls

Sonntagsgedanken | "Fröhlich sein, Gutes tun...

Heilig Geist Burghausen HDB am 31.01.2026

Info Icon pixabay

...und die Spatzen pfeifen lassen." Wir sind mitten in der närrischen Zeit. Viele, allen voran die Kinder, freuen sich in diesen Tagen, wenn sie sich verkleiden und ausgelassen feiern können. 

Ande­ren ist gera­de nicht zum Fei­ern zu Mute oder bezeich­nen sich als Faschings­muf­fel. Wie auch immer. Mit­ten in die­se Zeit passt es gut, dass der gro­ße Men­schen­freund Johan­nes Don Bosco heu­te sei­nen Gedenk­tag hat. Fröh­lich sein, Gutes tun und die Spat­zen pfei­fen las­sen“, die­ser Satz lässt sei­ne Lebens­ein­stel­lung erah­nen. Er hat im 19. Jahr­hun­dert im nord­ita­lie­ni­schen Pie­mont gelebt und dann beson­ders in Turin die erbärm­li­che Situa­ti­on der Kin­der und Jugend­li­chen gese­hen. Bit­te­re Armut, Kin­der­ar­beit und kei­ne Chan­ce auf Bil­dung präg­te die­se Zeit. Man hät­te ange­sichts die­ser Not ver­zwei­feln kön­nen. Vie­le wer­den weg­ge­se­hen haben. Nicht so Don Bosco. Fröh­lich sein, Gutes tun“: er hat die Freu­de am Leben ver­bun­den mit sozia­ler Ver­ant­wor­tung. So viel Gutes konn­te gesche­hen. Er hat mit Fröh­lich­keit einen Raum für Ler­nen, Für­sor­ge und Gemein­schaft geschaf­fen. und die Spat­zen pfei­fen las­sen“: er hat aus einer Hal­tung des Ver­trau­ens gelebt und konn­te ange­sichts von Situa­tio­nen, die zum Ver­zwei­feln sind, mit einer gewis­sen Gelas­sen­heit agie­ren. Er wuss­te, dass es hin­ter Allem eine grö­ße­re Wirk­lich­keit Got­tes gibt, die den Men­schen wie die Welt nicht ins Boden­lo­se fal­len lässt. 

Die­se sei­ne fröh­li­che Gelas­sen­heit wirk­te anste­ckend. Vie­le schlos­sen sich Don Bosco an. Bis heu­te sind die Don Bosco Schwes­tern und Sale­sia­ner Don Bosco welt­weit unter­wegs und geben Kin­dern und Jugend­li­chen ihre Wür­de und eine neue Lebensperspektive.

Uns heu­te erin­nert Don Bosco in Zei­ten von Kri­sen und Stress, dass Mensch­lich­keit mit ein­fa­chen Ges­ten beginnt: einem Lächeln, einem offe­nen Ohr, einer kon­kre­ten Hil­fe. Wie arm wäre unse­re Gesell­schaft ohne eine unkom­pli­zier­te Nach­bar­schafts­hil­fe oder all den Ehren­amt­li­chen, die ein Netz­werk bil­den, damit mög­lichst vie­le sich am Leben freu­en kön­nen. Und Don Bosco sagt uns, dass Fröh­lich­keit kein rein ober­fläch­li­ches Gefühl ist, son­dern eine Hal­tung eines gläu­bi­gen Lebens­ver­trau­ens. Gutes tun wird so ver­stan­den als spi­ri­tu­el­le Pra­xis nach der Lebens­ma­xi­me der Chris­ten Gott und den Men­schen zu lie­ben wie sich selbst“. Fan­gen wir doch gleich heu­te an mit einer Klei­nig­keit, die Fröh­lich sein, Gutes tun und die Spat­zen pfei­fen las­sen“ Wirk­lich­keit wer­den lässt. Es wird unser Leben leich­ter machen!

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Ludwig
Raischl

Theologischer Referent Haus der Begegnung HEILIG GEIST

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