Große Ereignisse werden ihren Schatten voraus. Im Oktober feiert die Kirche den 800. Todestag des Heiligen Franz von Assisi. Im Haus der Begegnung gibt es dazu zwei Ausstellungen - den Auftakt macht Konrad Schmid mit seinem Zyklus zum Sonnengesang und weiteren Werken.
Konrad Schmids Markenzeichen ist die Reduktion. “Die Ästhetik verschiebt die Bedeutung der äußeren Form auf einen geheimeren inneren Gehalt, der keine Schranken kennt und sich ins endlose erstreckt“, schreibt er über seine Arbeiten auf seiner Homepage.
Der in Hartkirchen bei Pocking wohnhafte Künstler hat sich dem Holzschnitt verschrieben. Die Ausgestaltung des “Sonnengesangs” entstand schon 2002 im Rahmen eines Symposiums, das vom Passauer Künstlerseelsorge und jetzigem Leiter unseres Schwesterhauses Msgr. Dr. Bernhard Kirchgessner initiiert wurde. Die Werke haben in ihrer Schlichtheit genauso wie der Text, der ihnen zugrunde liegt, nichts an Aktualität eingebüßt.
Ludwig Raischl, der Konrad Schmid ins Haus der Begegnung eingealden hat, ist überzeugt, dass es genau die reduzierte Form ist, die den Menschen ermöglicht mit dem Text gemeinsam in die Tiefe zu gehen.
Zudem dürfen sich Besucher:innen freuen, dass Konrad Schmid auch weitere Werke aus der Ausstellung “Wer glaubt ist nie allein” mit ins Haus der Begegnung gebracht hat.
Nach dem Gottesdienst am Sonntag, den 5. Juli um 10.30 Uhr wird die Ausstellung von Ludwig Raischl eröffnet werden. Am 15. Juli dann um 9.00 Uhr erwartet der Künstler selbst Besucherinnen und Besucher zum Gespräch über die Ausstellung.
Die Ausstellung im “Glasübergang” wird bis voraussichtlich 20. September zugänglich sein und dann von Werken von Michael Lauss abgelöst werden. Auch er hat sich zum Jubiläum des Todestags des Heiligen Franz von Assisi etwas Besonderes einfallen lassen. Wir dürfen gespannt sein.
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Ludwig
Raischl
Theologischer Referent im Haus der Begegnung HEILIG GEIST, Leiter Grundkurs Gemeindlichen Glaubens



