Foto: Rebekka Redinger-Kneißl
In einen besonderen musikalischen Genuss kamen zahlreiche Besucher am Vorabend zum Gaudete-Sonntag. Die steirische Band A NIADA A NOAR gastierte gemeinsam mit Brina Vogelnik und Metod Banko in der Heilig-Geist Kirche mit ihrem Programm "Veselje" - slowenisch für Freude.
Bei den Instrumenten Maultrommel, Nasenflöte oder singende Säge denken wohl die wenigsten an musikalische Meisterleistungen. ANIADA A NOAR belehrt eines Besseren. Für viele Besucher an diesem Abend war dies freilich keine Überraschung. Denn Lothar Lässer, Wolfgang Moitz und Andreas Safer, die nach zehn Jahren wieder einmal in Burghausen auftraten, haben eine große Fangemeinde und seit dem vergangenen Samstag zählen noch etliche mehr dazu. Verstärkt wurden die drei Österreicher durch die slowenische Sängern Brina Vogelnik und Metod Banko, der sowohl mit der Gitarre als auch durch seine Stimme glänzte.
Zu hören gab es neben bekannteren Volksliedern wie “Iatz is der raue Winter do” auch viele slowenische Lieder, zum Teil aus dem Volksgut modern interpretiert und zum Teil von Brinas Mutter selbst geschrieben.
Es sei die Suche nach dem Verbindenden, die die Ländergrenzen überwinde und das geschehe nicht zuletzt durch die Musik.
So durften die Besucher Teil einer adventlichen Herbergssuche, wie es Andreas Safer ankündigte, werden. Die Musik und die Texte blieben dabei aber nicht oberflächlich oder romantisierend, sondern luden ein zur Reflektion und gingen in die Tiefe.
Das Haus der Begegnung, dessen Sinnbild seit jeher die Herberge ist, war sicherlich der richtige Orte für diesen Abend.


